Alles neu

Namaste

Der Gott in mir grüsst die Göttinnen und Götter in euch.

Herzlich willkommen zu Schall und Stille.

Schön dass ihr hier seid.

Ein neues Blog also. Das heisst, eigentlich ist es ein altes Blog, das neu gestartet wurde, und das eigentliche alte Blog gibt es auch noch, nur wird es nicht mehr fortgeführt und ausserdem blogge ich auch noch mit meiner Lebensabschnittsgefährtin zusammen, und habe ein Fotoblog und…  – ach, das Leben ist so kompliziert.

Also, so unkompliziert wie möglich soll es hier um mein kreatives Schaffen gehen, und um die Dinge, die ich erlebe, und die mir wichtig sind.

Mehr als einmal in den letzten Tagen hab ich mir natürlich die Frage gestellt, ob es wirklich gelingen kann, all die Sachen unter einen Hut zu bringen (und, in etwas schwachen Momenten, denn ich bin gesundheitlich gerade angeschlagen, ob die Welt das wirklich braucht). Manchmal bin ich mir ja selbst nicht ganz sicher, wer und was ich eigentlich bin, und wo die Reise mich noch hinführen wird.

Zu einer Zeit, da mein musikalisches Ex-Projekt richtig viele Fans hatte und ich den Großteil meiner Zeit und Kraft dazu aufbrachte, meine Produzentenrolle auszufüllen und in die Tasten zu hauen, da dürfte es den meisten aus meinem damaligen Publikum nicht klar und/oder wurscht gewesen sein, dass ich „hauptberuflich“ (ich mag das Wort nicht, aber es gibt m.W. kein deutsches Wort für „den Beruf, den man nun mal ausführen muss, damit man das Geld verdient, das man benötigt, um der eigentlichen Berufung nachgehen zu können“) Softwareentwickler war.

Umgekehrt dürfte den meisten Menschen, die mich ausschließlich in meiner Eigenschaft als Softwareentwickler kennen, nicht bewusst oder vollkommen egal sein, dass ich tatsächlich auch Musiker bin, das keinesfalls als Hobby sondern als meine eigentliche Berufung ansehe, und das eine oder andere Album veröffentlicht habe.

aller guten Dinge sind... äh, viele.
aller guten Dinge sind… äh, viele.

Und als ob das noch alles nicht genug wäre, mache ich auch noch Fotos. Gut, das nicht mehr so ernsthaft und mit Verve, wie es früher einmal der Fall war, aber immer noch so, dass sich auf flickr. & Co. doch so einige Menschen davon angesprochen fühlen… und auch diesen dürfte es ebenso unklar wie einerlei sein, dass ich eigentlich Musiker bin, der sich sein Musik-Machen-Können mit der Entwicklung von Software verdient.

Programmieren in Zeiten der Cholera... äh, ich meine natürlich, auf museumsreifen Computern ohne Memory Protection.
Programmieren in Zeiten der Cholera… äh, ich meine natürlich, auf museumsreifen Computern ohne Memory Protection. In diesem Fall entsteht ein lua-basiertes Roguelike auf einem RISC PC mit ARM 600 Prozessor.

Und um die Sache noch so richtig richtig richtig dolle kompliziert zu machen, gibt es nicht nur die Software, die ich ‚hauptberuflich‘ entwickle, sondern es gibt auch noch die Software, die ich zur Entspannung für mich selbst, meistens auf sehr in die Jahre gekommenen Plattformen entwickle – tatsächlich als Hobby, als nerdiger Ausgleich zu Dailies, Standups, Story-Points, Refinements, Retros, Spikes und all dem sonstigen Zeug, das man heutzutage anscheinend unbedingt veranstalten muss, bevor damit man endlich Software entwickeln darf kann.

"Und ich? Mich hast Du ganz vergessen! Ich will auch verblogdingst werden! Und wenn nicht, dann will ich wenigstens Hasen. Oder Mäuse. Oder ein Reh!"
„Und ich? Mich hast Du ganz vergessen! Ich will auch verblogdingst werden! Und wenn nicht, dann will ich wenigstens Hasen. Oder Mäuse. Oder ein Reh!“

Ach je, und die Buba natürlich. Die gibt es ja auch noch. Und Frau K., ohne die das alles vollständig wertlos und albern wäre (und mit welcher ich, wie schon erwähnt, auch noch ein gemeinsames Blog habe). Und sieben griechische und maurische Landschildkröten, und die Tatsache, dass ich mir ab und zu auch gerne Geschichten ausdenke und sie niederschreibe…

Und jetzt also ein Blog, wo ich das alles behandeln möchte.

Kann das klappen?

Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht. Ich werd einfach mal schauen, was passiert, und wozu ich so Lust habe. Auf jeden Fall habe ich einiges vor, sowohl musikalisch als auch softwaretechnisch, von dem ich in naher Zukunft hier zu berichten gedenke… und Fotos mache ich eh die ganze Zeit.

Tja, dann schauen wir mal.

Auf jeden Fall, und in diesem Sinne: Willkommen.

 

6 Gedanken zu „Alles neu“

  1. >> sowohl musikalisch als auch softwaretechnisch, von dem ich in naher Zukunft hier zu berichten gedenke … und Fotos mache ich eh die ganze Zeit <<

    … perfekt: alles da, was man so braucht! 🙂

  2. Gute Reise denn mal hier. Bin gespannt, an welchen Häfen Du auf der Fahrt so alles ankommst.

    Ein ganz passender, wenn auch etwas infantiler Begriff für diesen Job, den man macht, um die Brötchen auf den Tisch zu bekommen, die man braucht, um den Job zu machen, der keine Brötchen auf den Tisch bringt, ist „Brötchenjob“. Durchgesetzt hat der sich allerdings noch nicht, ich weiß nicht, wie viel Erklärung dieser Begriff benötigt, um überall verstanden zu werden 😉

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