Nenn mich altmodisch…

Hey, Apple, altes Haus, nenn‘ mich altmodisch, aber

  • ich würde gerne neue Programme herunterladen statt mir irgendwelche Apps zu holen. „Holen“ tut man sich einen Schnupfen, oder die Pest oder ne Flasche Bier aus dem Kühlschrank. Und „Apps“ ist heutzutage das Wort für „so ähnlich wie ein richtiges, ausgewachsenes Programm von früher, aber in klein und beschränkt und billig, und deshalb müssen wir euch auch nicht dafür bezahlen“ (mein Brotjob ist App-Entwicklung; ich weiß leider sehr gut, wovon ich rede)
  • es ist schön, dass es den Dunkel-Modus jetzt endlich gibt, aber ich kann mich erinnern, Dich danach schon vor knapp 17 Jahren gefragt zu haben. Und irgendwie antwortest Du nie, wenn man Dich nach etwas fragt, und unter anderem deshalb….
  • …habe ich Dir auch nie das „Du“ angeboten. Aber
  • wenn Du mich schon mich schon unbedingt mit ‚Du‘ anreden musst, dann wäre Großschreibung echt toll. So vong Respekt und Höflichkeit her. Und außerdem 
  • hätte ich den ganzen Kram gerne nicht immer wieder ungefragt auf meinem Desktop. Wenn ich sowas wollte, dann hätte ich mir genau so gut Windows installieren können. 

Kommen Sie, lesen Sie

Ich bin unterwegs, d.h., die nächsten Tage wird nix neues gebloggt. Aber ihr dürft währenddessen ruhig meinen letzten Artikel lesen und kommentieren und herzen. Oder euren Freunden was von „Thanksgiver“ erzählen (gerne auch denen auf Twitter und Gesichtsbuch; bei mir funzt das nicht, aber vielleicht klappt’s ja bei euch).

Das würde einen einfachen Stephan echt sehr, sehr glücklich machen. Beinahe so glücklich wie Candor K. oben im Bild.

Nur mal so zwischendurch

Aus unser beliebten Serie „Stephan gegen den Kapitalismus“, heute:

Warum Wertpapiere und
Wertpapiergeschäfte
verboten gehören

Ganz einfach und schnell erklärt mittels einer Überschrift in einem ehemals großen Nachrichtenmagazin:

Aus der Kategorie „zwischendurch was Schönes“: Man sollte die Aussicht fotografieren, solange sie noch da ist… 😉

 

Apropos Dr. Who

Ganz kleiner Rant für die Whovians unter uns:

Das Problem bei den neuen Folgen von Dr. Who ist nicht (wie uns diverse britische Boulevard-Dreckschleudern weismachen wollen), dass plötzlich alles politically correct ist und wir nebenbei noch die ein oder andere Geschichtsstunde verpasst kriegen, sondern dass die Drehbücher schlicht und einfach sterbenslangweilig sind.

Jody Whittaker ist super, der Cast an sich ist super, die Special Effects sind super, Kameraführung und Technik sind super, aber Chris Chibnall verbringt Stunden mit Dingen, die Steven Moffat in fünf Minuten untergebracht hätte. Weiss nicht, ob das noch was wird.

Nur meine Meinung, natürlich.