Cosi

Es wird allerhöchste Zeit für ein exklusives Ganzkörper-Portrait unseres Pflegepferdes 🙂

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schöne Dinge. Wir brauchen mehr schöne Dinge.

In letzter Zeit laufen so ein paar Sachen falsch in unserem kleinen K-Leben und in Rhöndorf. Leider. Aus diversen Gründen.

Und es gibt einmal mehr den schon bekannten und immer wieder interessanten Effekt zu beobachten, dass sich weniger und weniger Menschen für einen interessieren, je schlechter man drauf ist. 

Und ganz davon abgesehen will ich ja überhaupt nicht schlecht drauf sein. Ist nicht gut. Nicht für die Umwelt, nicht für einen selbst. Und auch nicht für den Geldbeutel, denn ich habe das große Problem, dass ich mir bei wirklich mieser Depri-Laune schon mal eine neue Kamera kaufe. Oder sonst irgendeinen Wahnsinn. So auch diese Woche.

Nachdem ich schon so gute Erfahrungen mit der Sigma DP2Q gemacht habe, musste ihre große Schwester, die sd quattro her. Bis jetzt nur mit adaptieren M42-Schätzchen meines Vaters.

Was eigentlich gar nicht schlecht ist, denn es zwang mich die letzten Tage, noch langsamer und noch überlegter ans Fotografieren ranzugehen, mir Zeit für jedes Bild zu lassen.

Hier gibt’s ein paar Ergebnisse. Ein volles Review wie bei der DP2Q damals werde ich wohl nicht schreiben… es sei denn, mehr als drei Menschen wünschen sich das in den Kommentaren. Dann würde ich das natürlich tun (zwinker, zwinker).

Mein herzlicher Dank geht an alle, die auf diesen Fotos zu sehen sind.  An Candor K. und Buba K., die besten Seelentröster die man sich vorstellen kann. Und an Cosi, unser Pflegepferd, der wirklich ein ganz großartiger Geselle ist.

Und vor allen Dingen an Frau K., dafür, dass sie mich erträgt wenn ich so bin wie ich die letzten Tage war. Und dafür, dass sie auch nach über 10 Jahren nie müde wird mir zu zeigen, wie schön die Welt trotzdem ist.

Mein Freund, das neugierige Alien

…ist im Löwenburger Tal stationiert, um die Menschheit zu beobachten.

Leider kann es sich nicht bewegen, und so sind seine einzigen Erkenntnisse über die Menschheit diejenigen, die es aus den Gesprächen vorbeilaufender Spaziergänger ziehen kann.

Deshalb wird es wohl auch noch eine Weile bleiben, bis es sich ein Bild von der Gesamtsituation gemacht hat.

 

Zwei Wochen mit der DP2 Quattro

Ein Erfahrungsbericht

Ok, ich gebe zu, viel passiert hier nicht mehr*. Und gleichzeitig (bzw. damit zusammenhängend) sind meine fotografischen Ambitionen in den letzten Monaten/Jahren ziemlich eingeschlafen. 

Thomasberg

Und doch: In  letzter Zeit verspüre ich immer deutlicher die Lust, mich wieder neuen Herausforderungen zu stellen.

Aus diesem Grund, und weil Frau K. und ich den Plan hegten, zwei Wochen Urlaub zuhause zu verbringen, kam ich letzthin auf die Idee, mich ebendiese zwei Wochen lang mit einer sehr speziellen Kamera (hauptsächlich) der Landschaftsfotografie zu widmen und gleichzeitig (erstmal nur zu diesem besonderen Anlass) dieses Fotoblog hier wieder zu beleben.  „Zwei Wochen mit der DP2 Quattro“ weiterlesen

Alte Jagdgründe

Es ist schon ein seltsam einsames Gefühl.

Jetzt, nachdem meine Eltern beide tot sind, die alten Jagdgründe wieder zu besuchen, allein, ohne Begleitung von Frau K.

Die Plätze meiner Jugend. Plätze an denen man mit Freunden war, die inzwischen alle ebenfalls weit weg gezogen sind. Plätze, von denen es klar war, man würde immer hier sein. Man würde immer hier am Ufer sitzen und picknicken. Man würde immer weiter hinten im Baggersee schwimmen. Man würde immer hier Musik machen…

Die Menschen hier zu sehen, mir unbekannte Menschen, die Gesichter. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Einzelne und Paare, jeder für sich eine Geschichte. Jeder für sich ein Teil einer Geschichte davon was hätte sein können.

Was hätte sein können, wenn ich hier geblieben wäre.
Was hätte sein können, wenn ich andere Entscheidungen getroffen hätte.
Was hätte sein können, wenn meine Eltern andere Entscheidungen getroffen hätte.

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Ich beklage mich nicht. Ich habe grösstenteils ein sehr schönes Leben, ich trauere dem hier nicht hinterher.

Und trotzdem fühlt es sich eben seltsam und einsam an, dieses andere Leben, das hätte sein können, verbunden mit dem Leben meiner Eltern, das sie sich so anders vorgestellt hatten und das so traurig enden musste.

Wird Zeit, dass ich wieder nach Hause komme. Nur noch heute, und morgen ziehen dann sechs neue Schildkrötenmitbewohner auf der K-Burg ein. Ich freue mich darauf.

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