Premiere x3

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Eine Person spielt Harfe, ein Mikrofon nimmt das Ganze auf, im Hintergrund ein Hund in seinem Körbchen.

Gestern fand in meinem Studio eine schöne kleine Recording-Session statt, die gleich in mehrfacher Hinsicht als Premiere angesehen werden kann.

Erstens nämlich war es die erste Aufnahmesession mit Samaneh (Percussion) und Christof (Harfe).

Dass die beiden auf meinem nächsten Album zu hören sein werden ist wieder einer dieser ganz erstaunlichen Zufälle, die mein musikalisches Schaffen nun schon mein Leben lang begleiten – und die mich glauben lassen, dass es vermutlich doch so etwas wie Schicksal gibt. Denn ich kenne die beiden nur, weil wir ganz zufällig Nachbarn sind.

Eine Person spielt ein großes, rundes Percussion-Instrument

Zugegebenermaßen, wenn man in einer großen Stadt wohnt, dann ist es nicht so wahnsinnig unwahrscheinlich, irgendwann in der Umgebung Musiker kennenzulernen. Aber hier in unserem 50-Seelen-Dorf war ich in den ersten Jahren zu der Überzeugung gelangt, die einzige hier mit Leidenschaft praktizierte Form der Klangerzeugung sei es, möglichst laut und lange den Motor aufheulen zu lassen.

Weit gefehlt – es gibt hier Menschen, die Musik machen. Und sehr nette Menschen noch obendrein. Irgendwie erstaunlich, wie Musiker immer zusammen finden, selbst an Orten, wo das vollkommen unwahrscheinlich ist.

Zweitens war es die erste Aufnahmesession, bei der unser neuer vierdreibeiniger Begleiter Yuuma K. zugegen war.

Yuuma war zwar schon dabei, wenn ich allein und leise Musik mache – aber so eine richtige Session mit ganz vielen neuen komischen Instrumenten, Mikros und Kabeln und Leuten und drölfzig Takes vom gleichen Lied, das war komplett neu für ihn.

Ein Hund hört zu, wie eine Person ein großes, rundes Percussion-Instrument spielt

Tja, was soll ich sagen, er hat das Ganze mit Bravour gemeistert und tritt somit souverän in die Fußstapfen jener berühmten Co-Produzenten-Hunde – Tia K., Buba K. und Candor K. –, die vor ihm diesen Job gemacht haben.

Und drittens ist es die erste Aufnahmesession, die hier im neuen Blog mit einem Posting behandelt wird, denn glücklicherweise war auch Frau K. zugegen und hat das getan, wofür ich sie nach 19 Jahren noch immer bewundere: Die Stimmung an einem Ort ohne viel Aufhebens ganz einfach und natürlich fotografisch einzufangen. Deshalb an dieser Stelle vielen lieben Dank, liebe Katja, für die schönen Fotos.

Was da nun genau aufgenommen wurde, welches Album daraus werden wird, und dass Samaneh und Christof nun Teil einer Truppe von über 10 ganz wunderbaren Gastmusikern sind, die alle auf meinem nächsten Album spielen werden… darüber wird demnächst mehr zu berichten sein.

Ein schwarzer Hund schaut aufmerksam nach oben.