Ladybird Fly Away

Weil der Wolfram D. mich gerade in einem Kommentar zum letzten Post daran erinnert hat... ich hab' ja mal Menschen fotografiert.

Wobei er mich nicht an die Tatsache an sich erinnert hat, eher an die spezielle Technik bei diesem Bild: Die Linse war ein 30 Jahre altes, adaptiertes 55mm Super-Takumar an meiner alten OM-D (die ich nicht hätte verkaufen dürfen, aber das ist wieder eine andere Geschichte...)

Diese alten Linsen haben einfach was. Hach, ich werde ganz nostalgisch. Vielleicht sollte ich doch mal wieder Menschen ablichten. Mit alten Linsen.

Mag zufällig jemand?

Modell: Xīngxíng


Frohes neues Jahr!

Frau K., die Wuffs und meine Wenigkeit befinden sich gerade auf der schönen Insel Föhr, um ein bisschen die Seele baumeln zu lassen und der Knallerei zu entfliehen.

Wie man auf dem Beitragsbild oben sehen kann, war das auch eine sehr gute Idee. Es gibt zwar leider auch auf der Insel ein paar Knallbürger, aber es sind lang nicht so viele wie im lauten Rheinland. Tatsächlich ist die Insel zum Jahreswechsel voll mit Hunden und ihren Besitzern, und die meisten von ihnen haben ein Bewusstsein dafür, was für eine gigantische Tierquälerei so ein Silvesterfeuerwerk ist.

In Rhöndorf, wo die Menschen auch das sonstige Jahr über jede noch so kleine Gelegenheit zum laut-was-in-die-Luft-Jagen beim Schopfe packen, braucht Buba K. nach einer Silvesternacht im Schnitt drei bis vier Tage, um sich vom Schock zu erholen und sich wieder unter die Menschheit zu trauen. Hier auf Föhr hingegen war sie am nächsten Tag schon wieder topfit und unternehmungslustig. Und Candor hat es sogar geschafft, den Jahreswechsel vollkommen zu verpennen. Hmmmm... doch in den Norden ziehen...?

Topfit ist leider nicht das, was man von Frau K. und mir behaupten kann. Erst hatte ich mir eine fette Erkältung eingefangen (wir waren vorher ein Woche im Hundehaus, ich habe die Woche quasi im Bett verbracht), und jetzt schlägt sich Frau K. damit herum. Glücklicherweise ist es bei ihr nicht so schlimm wie bei mir... aber es ist trotzdem sehr ärgerlich.

Da es aber zu unseren gar nicht so zahlreichen guten Vorsätzen für das neue Jahr gehört, nicht mehr so sehr mit unserem Schicksal zu hadern, egal, was es uns vor die Füße zu werfen gedenkt, hier einfach noch ein paar weitere ausgesprochene Erkältungs-Trotzbilder von der Insel:

Meine Werkzeuge der Wahl für diesen Aufenthalt sind übrigens die süße kleine Olympus E-PL7 und Sigmas gewichtiges Foveon-Schlachtross, die sd quattro – zwei Kameras, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, und zwar in so ziemlich jeder möglichen Hinsicht. Wer eine Herausforderung sucht, der, kann ja schon mal schauen, ob er errät, welches Bild mit welcher gemacht ist... ein zukünftiger Artikel auf diesen Seiten wird sich auf jeden Fall mit dieser durchaus interessanten Erfahrung näher auseinandersetzen... 😉

Und da ich mir nicht sicher bin, ob ich hier im Norden nochmal zum Bloggen komme, wünsche ich meinen Lesern bis spätestens dahin schon mal von Herzen ein frohes neues Jahr!

P.S.: Für diejenigen, die diesen Beitrag zum zweiten Mal lesen: Ja, richtig beobachtet, ich musste leider die schönen Galerien wieder entfernen und durch einzelne Bilder ersetzen. Galerien sind in WordPress 5.0.2 leider zu nichts zu gebrauchen, da sie für die Thumbnails immer das Bild in Originalgröße laden und dann per CSS skalieren lassen (für die Nicht-Techies: Sie verbrauchen unnötig und irrsinnig viel Bandbreite und laden Ewigkeiten). Weiss echt nicht, wie man auf so eine Idee kommt.

Neuer Mitbewohner

Naja, neu, was heißt neu... vermutlich wohnt er schon länger hier als wir, und vermutlich hat er jede Menge Menschen kommen und gehen sehen.

Aber wir haben ihn auf jeden Fall erst vor einigen Wochen entdeckt und –seitdem wir wissen, wo er wohnt – immer mal wieder getroffen. Gestern Abend hatte ich dann endlich mal die Muße, ihn zu fotografieren...

Zumindest Candor hat übrigens gebührenden Respekt vor ihm. Vermutlich hat er schon Erfahrungen mit Feuersalamandern gesammelt. Bei Buba wissen wir's noch nicht, deshalb wird sie im Zweifelsfall an die kurze Leine genommen... 😉

Aus der Kategorie "zwischendurch was Schönes": Man sollte die Aussicht fotografieren, solange sie noch da ist... 😉

 

Was Schönes (oder: der weiße Riese)

Frau K. meinte gestern zu mir, es wäre vielleicht nicht schlecht, zwischendurch mal wieder was Schönes zu bloggen.

Und recht hat sie. Insbesondere bei intensiver Beschäftigung mit der Geschichte, die ich mir gerade von der Seele schreibe, scheint es mir opportun, festzustellen, dass das alles sehr lange her ist, und dass mein Leben heute ein ganz anderes ist... und viel schöner und reicher an kostbaren Momenten, als es mir damals auch nur im entferntesten vorstellbar erschien.

Und genau deshalb gibt's hier ein paar Bilder von unserer gestrigen Fototour.

Wir waren unterwegs, um dieses neue Schätzchen hier auszuprobieren (also das untere von beiden Schätzchen, das obere Schätzchen auf der Herzchendecke haben wir schon was länger, und es muss auch nicht mehr ausprobiert werden...):

Es handelt sich um ein lichtstarkes Telezoom der Marke Minolta (genauer: ein AF 80-200mm F2.8 HS APO G, von Kennern liebevoll "der weiße Riese" genannt) und ich weiß noch genau, wie ich meine erste Minolta-Kamera in der Hand hielt und davon träumte, irgendwann dieses Objektiv kaufen zu können. Ich glaube irgendwas um die 2500 DM kostete es damals, und das war eine Menge Geld.

Und auch später, als Minolta Geschichte war und Sony die Kamerasparte weiter führte, war das Teil immer noch unerschwinglich, und ich hätte nie gedacht, dass ich mir jemals so ein weißes Angeber-Ding zulegen würde.

Tja, wie sich die Zeiten doch ändern... oder, besser gesagt: Erstaunlich, wie plötzlich die Preise für gutes A-Mount-Glas purzeln.

Obiges Gerät haben wir für knapp 400 Euronen bei Ebay ersteigert. Vor wenigen Jahren wäre es noch über dreimal so viel gewesen... doch jetzt, wo Sony das A-Bajonett nicht weiterführen wird, denken die Leute anscheinend, man könne mit diesen Linsen plötzlich keine Fotos mehr machen.

Umso besser für mich. Denn, weit gefehlt:

 

Die letzte ihrer Art

Heute morgen habe ich auf die Hunderunde aus einer spontanen Eingebung heraus meine gute alte Sony Alpha 850 mitgenommen.

Ich habe in den letzten Jahren mit wahnsinnig vielen Kameras wahnsinnig viele Fotos gemacht, und ich bin diesen Weg sicher schon tausend mal gegangen, aber heute morgen habe ich mich in diese Kamera wieder einmal neu verliebt. Gut, dass ich sie auf Frau K.s Anraten nie verkauft habe.

DSC04348

Die a850 ist einfach etwas ganz Besonderes. Sie ist mir beim Fotografieren nicht im Weg, sie hat all ihre Knöpfchen und Schalterchen genau da, wo sie sein müssen, und sie zeichnet genau die Bilder auf, die ich von ihr erwarte.

Was natürlich auch daran liegt, dass die a850 im Prinzip keine Sony-Kamera ist, sondern „Die letzte ihrer Art“ weiterlesen

Großes Blogsterben

...oder eher Blog-Zusammenlegung oder wie auch immer man das ausdrücken möchte 😉

Auf jeden Fall habe ich nach eigentlich gar nicht so langer und reiflicher Überlegung beschlossen, all meine Blog-Aktivitäten zusammenzulegen und hier auf Schall und Stille zu konzentrieren.

Will sagen, blog.botanybay.cc und massenbelichtungswaffen.de zeigen ab  jetzt auf dieses Blog hier – und alles was ich in Zukunft noch an Eingebungen zu meiner Musik oder an Fotos in das große weite Internetz entlassen möchte, tue ich an dieser Stelle.

An dieser Stelle würde ich jetzt gerne sagen, ich möchte mich auch bemühen, dies in Zukunft wieder mehr zu tun. Aber da wir hier auf schallundstille.de immer ganz ehrlich sein wollen, muss ich ganz offen und ehrlich „Großes Blogsterben“ weiterlesen

8 Tage

8 Tage in einer kleinen Holzhütte im Weserbergland quasi von der Außenwelt abgeschnitten gelebt (kein Netz, kein Empfang)

8 Tage lang nicht mitbekommen, wie Trump lügt und giftet

8 Tage lang kein Wort von der "AfD"

8 Tage lang nicht in den Statistiken auf Bandcamp verfolgt, wie 0 Personen unser letztes Album kaufen oder auch nur gratis hören

8 Tage lang keine Immobilienangebote durchforstet und/oder mich sonstwie von der Haussuche deprimieren lassen

8 Tage lang mit niemandem geredet, mit dem ich eigentlich nicht reden wollte

8 Tage für niemanden eine Maske aufgesetzt damit nicht bemerkt wird „8 Tage“ weiterlesen