Inhale

Hier ist ein kleines Geheimnis: Ich habe mir all unsere Alben nur äußerst selten nochmal angehört, nachdem sie veröffentlicht waren. Auch früher schon nicht.

Schon allein deshalb ist es seltsam für mich, nach über 12 Jahren wieder über ein Lied zu stolpern, das ich so gut wie vergessen hatte. Aber speziell dieses Lied hier hat mich gestern ziemlich aus den Socken gehauen.

Zugegeben, selbst wenn ich noch Musik produzieren würde – ich würde so etwas in dieser Form sicherlich nicht mehr machen; es sind die leisen Töne, die viel wichtiger sind, und die Pausen dazwischen. Aber trotzdem hat mich das Wiederhören tiefer berührt als ich dachte… denn irgendwie war das mein Leben.

Wie anders das alles war.

Wie jung wir waren!

Und wie wir uns absolut sicher waren, wir könnten alles erreichen!

Konnten wir dann doch nicht, wie die schätzungsweise zwei bis vier Herzchen unter diesem Beitrag mal wieder schön demonstrieren werden.

Aber: es war eine wahnsinnige, wahnsinnige, wahnsinnige Zeit, und kurz sah es tatsächlich so aus wie in „Inhale“ besungen. Und gerade denke ich sehr gerne daran zurück und möchte sagen: Vielen Dank an alle, die uns damals begleitet haben.

(Ja, sogar an die, die heute nicht mehr wissen wer ich bin.)

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