Das Jahr des Pferdes

Am Samstag gab es endlich ein Wiedersehen mit Cosi.

Ich hatte ja befürchtet, er würde mich nach beinahe zweimonatiger Pause vielleicht nicht mehr erkennen, aber ich hätte keine Angst haben müssen, ich bekam gleich die Hände abgeschleckt und ein wunderschönes Klimpern mit den Wimpern, und Nase-Nase.

Leider gab es dieses Jahr so einige kleine menschliche Enttäuschungen in unserem Umfeld. Aber dafür gab es auch so wunderbare Wesen wie Cosi – der dafür sorgt, dass 2018 in unsere persönliche Geschichte eher als „Jahr des Pferdes“ eingehen wird, und nicht als Jahr der menschlichen Enttäuschungen. Das ist schonmal unglaublich viel wert.

Dafür vielen Dank an Cosi!

Und ein mindestens ebenso großer Dank gebührt natürlich L., seiner ganz enorm großartigen Besitzerin, die sich vollkommen unerschrocken dazu bereit erklärt hat, mir das Reiten beizubringen… 😉

(Beitragsbild oben von Frau K.)

Cosi

Es wird allerhöchste Zeit für ein exklusives Ganzkörper-Portrait unseres Pflegepferdes 🙂

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schöne Dinge. Wir brauchen mehr schöne Dinge.

In letzter Zeit laufen so ein paar Sachen falsch in unserem kleinen K-Leben und in Rhöndorf. Leider. Aus diversen Gründen.

Und es gibt einmal mehr den schon bekannten und immer wieder interessanten Effekt zu beobachten, dass sich weniger und weniger Menschen für einen interessieren, je schlechter man drauf ist. 

Und ganz davon abgesehen will ich ja überhaupt nicht schlecht drauf sein. Ist nicht gut. Nicht für die Umwelt, nicht für einen selbst. Und auch nicht für den Geldbeutel, denn ich habe das große Problem, dass ich mir bei wirklich mieser Depri-Laune schon mal eine neue Kamera kaufe. Oder sonst irgendeinen Wahnsinn. So auch diese Woche.

Nachdem ich schon so gute Erfahrungen mit der Sigma DP2Q gemacht habe, musste ihre große Schwester, die sd quattro her. Bis jetzt nur mit adaptieren M42-Schätzchen meines Vaters.

Was eigentlich gar nicht schlecht ist, denn es zwang mich die letzten Tage, noch langsamer und noch überlegter ans Fotografieren ranzugehen, mir Zeit für jedes Bild zu lassen.

Hier gibt’s ein paar Ergebnisse. Ein volles Review wie bei der DP2Q damals werde ich wohl nicht schreiben… es sei denn, mehr als drei Menschen wünschen sich das in den Kommentaren. Dann würde ich das natürlich tun (zwinker, zwinker).

Mein herzlicher Dank geht an alle, die auf diesen Fotos zu sehen sind.  An Candor K. und Buba K., die besten Seelentröster die man sich vorstellen kann. Und an Cosi, unser Pflegepferd, der wirklich ein ganz großartiger Geselle ist.

Und vor allen Dingen an Frau K., dafür, dass sie mich erträgt wenn ich so bin wie ich die letzten Tage war. Und dafür, dass sie auch nach über 10 Jahren nie müde wird mir zu zeigen, wie schön die Welt trotzdem ist.