Das hier ist, auch wenn es vielleicht erstmal nicht so aussieht, ein ganz besonderes Bild.

Als ich Blacky vor ein bisschen mehr als zwei Monaten zum ersten Mal sah, da wog er um die 70 Kilogramm. Zum Vergleich: Ein gesundes Shetlandpony wiegt zwischen 120 und 350kg.

Er war so mager, dass man nicht nur sämtliche Rippen sehen konnte, sondern auch Wunden an Hüften und Schultern, wo seine Knochen beinahe schon aus der Haut traten. So verhungert war er.

Ich hatte mich damals bewusst dafür entschieden, keine Bilder von ihm zu machen – zum einen, weil er mir einfach fürchterlich leid tat und ich dieses Leid nicht auch noch in Bildern festhalten wollte; und zum anderen, weil ich (auch wenn dieses Blog dringend Leser bräuchte) keine virale Social-Media-Sensation mit zig hundert kurzzeitbetroffenen Shit-Stürmern erzeugen wollte.

Umso lieber zeige ich, auf was für einem tollen Weg Blacky jetzt ist. Am Anfang stand er verwirrt und traurig in seiner Box und wusste nicht was er noch vom Leben erwarten durfte. Jetzt spaziert er selbstbewusst über die Anlage, beobachtet neugierig seine Umwelt und lässt sich das Gras in der Abendsonne schmecken!

Weiter so, Blacky. Du bist ein ganz toller – und einer von doch so einigen Beweisen, dass halt doch nicht alles verloren ist auf dieser Welt.

P.S.: Die Tara Tierhilfe, die dieses Wunder möglich gemacht hat, freut sich weiterhin über Sach- und Geldspenden – und ich freue mich weiterhin, wenn ich die letzten drei Zeitschriften auch noch loswerden darf.

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