Mehr

schöne Dinge. Wir brauchen mehr schöne Dinge.

In letzter Zeit laufen so ein paar Sachen falsch in unserem kleinen K-Leben und in Rhöndorf. Leider. Aus diversen Gründen.

Und es gibt einmal mehr den schon bekannten und immer wieder interessanten Effekt zu beobachten, dass sich weniger und weniger Menschen für einen interessieren, je schlechter man drauf ist. 

Und ganz davon abgesehen will ich ja überhaupt nicht schlecht drauf sein. Ist nicht gut. Nicht für die Umwelt, nicht für einen selbst. Und auch nicht für den Geldbeutel, denn ich habe das große Problem, dass ich mir bei wirklich mieser Depri-Laune schon mal eine neue Kamera kaufe. Oder sonst irgendeinen Wahnsinn. So auch diese Woche.

Nachdem ich schon so gute Erfahrungen mit der Sigma DP2Q gemacht habe, musste ihre große Schwester, die sd quattro her. Bis jetzt nur mit adaptieren M42-Schätzchen meines Vaters.

Was eigentlich gar nicht schlecht ist, denn es zwang mich die letzten Tage, noch langsamer und noch überlegter ans Fotografieren ranzugehen, mir Zeit für jedes Bild zu lassen.

Hier gibt’s ein paar Ergebnisse. Ein volles Review wie bei der DP2Q damals werde ich wohl nicht schreiben… es sei denn, mehr als drei Menschen wünschen sich das in den Kommentaren. Dann würde ich das natürlich tun (zwinker, zwinker).

Mein herzlicher Dank geht an alle, die auf diesen Fotos zu sehen sind.  An Candor K. und Buba K., die besten Seelentröster die man sich vorstellen kann. Und an Cosi, unser Pflegepferd, der wirklich ein ganz großartiger Geselle ist.

Und vor allen Dingen an Frau K., dafür, dass sie mich erträgt wenn ich so bin wie ich die letzten Tage war. Und dafür, dass sie auch nach über 10 Jahren nie müde wird mir zu zeigen, wie schön die Welt trotzdem ist.

1+

4 Replies to “Mehr”

  1. Es ist manchmal erstaunlich wie schwer es einem selbst fällt, die schönen Dinge um einen herum wahrzunehmen. Dabei zeigst du sie uns doch ständig in deinen Bildern: die Tiere und die Natur um dich herum und natürlich die Frau K..
    Ich lerne selbst gerade mal öfter einen Schritt zurück zu machen oder auf Bäume zu klettern um mal wieder einen anderen Blickwinkel auf das Leben zu erhaschen. Die Kleinigkeiten feiern und versuchen weniger über die großen und vor allem nicht durch mich änderbaren Dinge nachzugrübeln und mich zu ärgern.
    Gelingt mir nicht immer, wie du weißt, du musst mein Gemecker ja auch noch oft genug ertragen 🙂

  2. Hmmmm „einen Review wünschen“ würde ich das jetzt nicht nennen. Ich würde nicht wissen wollen, ob ich mir die Kamera auch kaufen soll oder nicht, denn das weiß ich schon: Ich würde sicher nicht. Dazu habe ich genug um die Ohren, andere Hobbies haben höhere Priorität und viel zu hohen Zeitbedarf, um etwas anderes neben sich zu dulden, und ich habe auch meine eigenen großen und kleinen Sorgen verschiedenster Art, die mich auf Trab halten.

    Aber lesen würde ich es und ich würde es spannend und interessant finden. Sowohl die Fotos, wie auch die Erklärungen dazu.

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