Das Mädchen am Telefon (Teil 3/10)

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III.

Zum Glück blieb das Telefon still. Aber unser Wochenende war im Eimer, und obwohl ich das größte Verständnis für Helenas Situation hatte, wurden die Dinge zwischen uns nicht einfacher. Durch Helenas Mühe mit ihrer Diplomarbeit hatten wir die Wochen zuvor schon äußerst wenig Zeit füreinander gehabt, und jetzt war da nochmal etwas Neues, was uns noch mehr Zeit wegnahm.

Wobei ich damals schon lange gelernt hatte, mein Bedauern bezüglich derartiger Umstände schön für mich zu behalten – die Gründe dafür werden wir im Laufe der Geschichte noch erfahren.

Wie schon erwähnt war ich, ob nun begründet oder nicht, damals selbst in Psychotherapie, und am Montag hatte ich meinen regelmäßigen Termin. Diese Termine gestalteten sich so, dass ich zu Beginn darüber redete, was mich die letzte Woche bewegt und beeinflusst hatte, und so erzählte ich von Nicole und vom vertanen Wochenende.

Zu meiner großen Überraschung hatte diese Erzählung meine Therapeutin sehr hellhörig gemacht, und sie reagierte anders als sonst: „Also, das hat jetzt mit unseren Sitzungen nichts zu tun“, sagte sie, „aber das klingt gar nicht gut. Hat Ihre Partnerin denn keine Supervision?“

„Nicht dass ich wüsste“, antwortete ich.

Supervision bedeutete, einfach ausgedrückt, dass Therapierende sich regelmäßig selbst coachen ließen, um mit den an sie gestellten Anforderungen besser klar zu kommen und die professionelle Distanz zu wahren. Regelmäßige Supervision war bei so gut wie jeder Art von Psychotherapie immens wichtig.

Nun hatte Helena natürlich Vorgesetzte beim Kinder- und Jugendtelefon, aber die hatte sie nicht informiert.

„Ich halte das für sehr gefährlich“, sagte meine Therapeutin, „solche Dinge können sehr unangenehm werden.“ „Das Mädchen am Telefon (Teil 3/10)“ weiterlesen

Die Content-Falle

Kennen Sie das auch? Ihr Internetangebot und/oder Ihre App ist nicht so profitabel, wie sie es sein sollte. Obwohl Sie zunehmend mehr und mehr Werbung eingebunden haben, gehen die Einnahmen weiter und weiter zurück.

Ein Team von international renommierten Internet-Marketingexperten unter der Leitung von Prof. Dr. Waschwitz (Lehrstuhl für SEO und Google-Austricksen an der Privatuniversität Unterwieselbach) und der Schirmherrschaft von Edward E. Lorentz (CEO & Gründer von JihAD Inc., dem allergrössten und allererfolgreichsten und allerkrassesten Werbenetzwerk der ganzen weiten Welt) hat nun in einer groß angelegten Studie zweifelsfrei „Die Content-Falle“ weiterlesen

Großes Blogsterben

…oder eher Blog-Zusammenlegung oder wie auch immer man das ausdrücken möchte 😉

Auf jeden Fall habe ich nach eigentlich gar nicht so langer und reiflicher Überlegung beschlossen, all meine Blog-Aktivitäten zusammenzulegen und hier auf Schall und Stille zu konzentrieren.

Will sagen, blog.botanybay.cc und massenbelichtungswaffen.de zeigen ab  jetzt auf dieses Blog hier – und alles was ich in Zukunft noch an Eingebungen zu meiner Musik oder an Fotos in das große weite Internetz entlassen möchte, tue ich an dieser Stelle.

An dieser Stelle würde ich jetzt gerne sagen, ich möchte mich auch bemühen, dies in Zukunft wieder mehr zu tun. Aber da wir hier auf schallundstille.de immer ganz ehrlich sein wollen, muss ich ganz offen und ehrlich „Großes Blogsterben“ weiterlesen

8 Tage

8 Tage in einer kleinen Holzhütte im Weserbergland quasi von der Außenwelt abgeschnitten gelebt (kein Netz, kein Empfang)

8 Tage lang nicht mitbekommen, wie Trump lügt und giftet

8 Tage lang kein Wort von der „AfD“

8 Tage lang nicht in den Statistiken auf Bandcamp verfolgt, wie 0 Personen unser letztes Album kaufen oder auch nur gratis hören

8 Tage lang keine Immobilienangebote durchforstet und/oder mich sonstwie von der Haussuche deprimieren lassen

8 Tage lang mit niemandem geredet, mit dem ich eigentlich nicht reden wollte

8 Tage für niemanden eine Maske aufgesetzt damit nicht bemerkt wird „8 Tage“ weiterlesen

Should I Quit?

In meiner Eigenschaft als Softwareentwickler arbeitete ich vor langer Zeit einmal in einem Unternehmen, in dem alles irrsinnig groß und ambitioniert war, und wo eigentlich auch alles wunderschön hätte sein können. Wenn… tja, wenn ich nicht den Großteil meiner Tage damit zugebracht hätte, von einem Meeting ins nächste Meeting zu wandern und/oder stundenlang den Monologen von Menschen zu lauschen, die nicht arbeiten wollten.

Inspiration

Glücklicherweise entwickelten sich damals in meinem Kopf drei Ziele, die ich aufgrund dieser eigentlich unschönen Situation zusammen unter einen Hut bringen konnte:

1. Ich wollte wissen, ob sich all die unnütze Meeting- und Leuten-beim-Reden-zuhören-Zeit sinnvoll nutzen lässt. Zum Beispiel, um eine kleine App zu programmieren.

2. Ich wollte wissen, welchen Anteil meiner Arbeitszeit ich mit oben genanntem Blödsinn verbringe, und wie das in Relation zu der Arbeitszeit steht, in der ich sinnvoll und konzentriert arbeite.

3. Apple hatte gerade Swift herausgebracht (für die Nicht-Entwickler: eine damals noch neue Programmiersprache, in der alles viel schöner, besser und einfacher hätte werden sollen, aber das ist eine andere Geschichte…), und ich war neugierig und interessiert, ein paar erste Erfahrungen mit Swift zu sammeln. Außerdem gab’s von Apple ein paar schöne neue Technologien (wie z.B. Geofencing, IBDesignables, etc…), die ich gerne einmal ausprobieren wollte, und die in meiner ‘normalen’ Arbeit niemals zum Einsatz gekommen wären (es sei denn, unser Werbedienstleister hätte sich das gewünscht, denn dann hätten wir alles stehen und liegen lassen und es sofort gemacht. Aber das ist nochmal eine andere Geschichte…)

Auf jeden Fall begann ich, bei Meetings und Monologen immer mein Notebook dabei zu haben und mir nebenbei “Notizen” zu machen… nur dass es sich bei diesen Notizen eben in Wirklichkeit um eine neue App namens “Should I Quit?” handelte: Eine Art Timetracking-App, um den Anteil der Arbeitszeit zu ermitteln, den man selbst als sinnvoll erachtete… und dann die Konsequenzen daraus zu ziehen…:

Unnötig zu sagen, das Experiment wurde ein voller Erfolg.

Nach einer Woche hatte ich einen lauffähigen App-Prototypen zusammengeschustert, und nach weiteren drei Wochen hatte ich, unterstützt durch ebendiesen Prototypen, genug Daten gesammelt, um belegen zu können, dass ich 74% meiner Arbeitszeit mit imho unnötigen Dingen verbrachte.

Tja, und dann machte ich mich unter Vergegenwärtigung dieser Tatsache auf die Suche nach einer anderen Betätigung und reichte nach weiteren zwei Monaten meine Kündigung ein.

Gnothi seauton

Fast-Forward in die nicht ganz so entfernte Vergangenheit, Anfang 2018:

Bei meinem aktuellen Arbeitgeber, TAG in Köln (bei dem der Bullshit-Anteil sich gottlob im einstelligen Prozentbereich verliert), veranstalten wir ein kleines Brainstorming, welche kleinen Eigenprojekte wir uns vornehmen könnten.

Ich erinnere mich an “Should I Quit” und mache den Vorschlag, aus dem damals schnell zusammengehackten Prototypen eine richtige App zu machen.

Die AppGuys machen es möglich... greek Mythology meets Work-Life-Balance...
Die AppGuys machen es möglich… greek mythology meets work-life-balance…

Der Vorschlag wird angenommen, und schon bald machen wir uns an die Umsetzung. Von unserem Design-Team kommt die Idee, Inspiration aus der griechischen Mythologie zu schöpfen (wer könnte besser den unnützen Meeting-Wahnsinn repräsentieren, als Sisyphos, der wieder und wieder seinen dämlichen Stein den Berg hinauf rollen muss?); und so werden Prometheus, Sisyphos und Dionysos zu den Hauptfiguren der App… und etliche Gestalten aus dem griechischen Pantheon erteilen nach genug gesammelten Datensätzen mal mehr und mal weniger kryptische Ratschläge.

Die Umsetzung auf Android geht auf das Konto von Anton, unserem damaligen Android-Praktikanten. Und er erledigt diese Aufgabe unter Aufsicht meiner Kollegin Karen so gut und enthusiastisch, dass er nach seinem Praktikum sofort einen Job bei uns bekommt.

Die iOS-Version (man erinnere sich: meine App war nur ein flink zusammengehackter Prototyp) programmiert meine Kollegin Astrid; eigentlich ist sie Android-Entwicklerin, möchte aber gerne über den vielbeschworenen Tellerrand schauen. “Should I Quit?” ist ihr erstes iOS-Projekt, und sie meistert es mit Bravour und wirklich nur ganz minimalster Hilfe meinerseits.

Tja, und jetzt gibt es „Should I Quit“ also endlich sowohl bei Apple im AppStore als auch im Google Play Store käuflich zu erwerben.

Google und die Genitalien

Dass sich die Veröffentlichung dann noch so in die Länge zog, liegt einerseits daran, dass wir uns zwischendurch auch noch um andere Projekte kümmern mussten.

Und andererseits liegt es an Google, die sich bei dieser Gelegenheit als päpstlicher als der Papst und Apple zusammen herausstellten, und Anstoß an unserem App Icon nahmen:

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Zu unserer großen Belustigung ließ man uns dieses Icon nicht durchgehen, denn, so der verwirrte PlayStore-Mitarbeiter, es zeigte ja schließlich

[…] Real-life, simulated, or fantasy subjects portrayed with:
Clothing that provides excessively tight, or minimal coverage of breasts, buttocks, or genitalia
Sexually suggestive poses
Disproportionately large breasts, buttocks, or genitals
Breasts, buttocks, or genitals that extend past the border of the icon […]

Uh oh. Da könnte möglicherweise mit ganz viel Phantasie ein ARSCH zu sehen sein. Oder GENITALIEN!! RIESIGE GENITALIEN!!11!! Oder was weiß ich, was diese armen Review-Menschen in diesem harmlosen Männchen sehen. Auf jeden Fall irgendwas Schlimmes, denn nachdem unser Designer dem Männchen eine Windel(!) verpasst und zur Sicherheit noch die (von Prometheus inspirierte) Wunde schwarz einfärbt…

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…ist das Icon für Google kein Problem mehr.

Was ich als iOS-Entwickler extrem witzig finde, denn Apple, denen man immer gerne nachsagt, dass sie in ihrem Store restriktiv, übervorsichtig, verklemmt und nach Gutsherrenart agieren, hatten an unserem Icon null komma überhaupt gar nichts auszusetzen. Man sieht, Google haben es sich in den Kopf gesetzt, Apple in allen Belangen zu übertrumpfen.

Auf jeden Fall freut es mich festzustellen, dass all die Meetings und Monologe doch nicht umsonst waren… und dass aus meiner Idee von damals nun eine sehr schöne und liebevoll gestaltete App geworden ist, die mit ein bisschen Glück andere Menschen davor bewahrt, in ihrem Job unglücklich zu werden.

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Alte Jagdgründe

Es ist schon ein seltsam einsames Gefühl.

Jetzt, nachdem meine Eltern beide tot sind, die alten Jagdgründe wieder zu besuchen, allein, ohne Begleitung von Frau K.

Die Plätze meiner Jugend. Plätze an denen man mit Freunden war, die inzwischen alle ebenfalls weit weg gezogen sind. Plätze, von denen es klar war, man würde immer hier sein. Man würde immer hier am Ufer sitzen und picknicken. Man würde immer weiter hinten im Baggersee schwimmen. Man würde immer hier Musik machen…

Die Menschen hier zu sehen, mir unbekannte Menschen, die Gesichter. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Einzelne und Paare, jeder für sich eine Geschichte. Jeder für sich ein Teil einer Geschichte davon was hätte sein können.

Was hätte sein können, wenn ich hier geblieben wäre.
Was hätte sein können, wenn ich andere Entscheidungen getroffen hätte.
Was hätte sein können, wenn meine Eltern andere Entscheidungen getroffen hätte.

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Ich beklage mich nicht. Ich habe grösstenteils ein sehr schönes Leben, ich trauere dem hier nicht hinterher.

Und trotzdem fühlt es sich eben seltsam und einsam an, dieses andere Leben, das hätte sein können, verbunden mit dem Leben meiner Eltern, das sie sich so anders vorgestellt hatten und das so traurig enden musste.

Wird Zeit, dass ich wieder nach Hause komme. Nur noch heute, und morgen ziehen dann sechs neue Schildkrötenmitbewohner auf der K-Burg ein. Ich freue mich darauf.

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Der Alpha-Blues (oder: Erfahrung vs. unbedingt krassen neuen Shit machen müssen)

Ich war die letzten Tage ja hauptsächlich mit meiner alten Sony Alpha 850 unterwegs, und da ist mir eines mal wieder aufgefallen:

All die nervigen kleinen Probleme, mit denen die Sony A7 geplagt ist und die zumindest mich immer wieder verzweifeln liessen*, die hatte Sony nur wenige Jahre zuvor noch allesamt perfekt im Griff:

  • Die Alpha 850 startet sofort und ohne spürbare Verzögerung, egal ob eine neue Karte oder Batterie eingelegt wurde,
  • Alle Knöpfe und Räder sind deutlich spürbar und haben einen definitiven „Klick“, wenn man sie bedient… und man betätigt auch kein fiddeliges Rädchen aus Versehen und leitet damit unbeabsichtigt ein Helene-Fischer-Konzert ein
  • Der AF-Punkt lässt sich unmittelbar und direkt mit dem Joystick bewegen.
  • Der Fotograf hat selbstverständlich die Wahl zwischen RAW und CRAW
  • Alle wichtigen Funktionen (Belichtungsmodus, AF/AEL, Spotmessung, manueller Fokus) sind mit praktischen „analogen“ Bedienelementen direkt mit dem rechten Daumen erreichbar,
  • mehr noch, sie sind haptisch so gestaltet, dass man nach wenigen Griffen zuverlässig weiss, wo man ist, und dies auch nie wieder vergisst,
  • Die Menüs sind nüchtern und übersichtlich gestaltet, es gibt keinen „automatischen Ausschnitt wählen“ oder „App Store“(!!) oder „Soft Skin Portrait“(!!!) oder sonstigen Scheißdreck, der das Hauptmenü vollmüllt und in einer professionellen Kamera nix zu suchen hat,
  • Die Belichtungsautomatik generiert vernünftige Zeit/Blenden-Kombinationen. Kein „Blende 4, 1/60s“-Wahnsinn bei Objektiven, die eigentlich zu viel mehr in der Lage sind,
  • Das AF-Hilfslicht ist so positioniert, dass es nicht von großen Händen am Griff verdeckt werden kann,
  • Das Betriebssystem ist schnell und ausgereift. Man hat niemals das Gefühl, auf etwas warten zu müssen,
  • Keine seltsamen „Vorschau kann nicht angezeigt werden“ Meldungen weil (so vermutet man in einschägigen Foren, aber man weiss es nicht sicher und der Konzern schweigt natürlich) die Speicherkarte zu langsam ist,
  • Keine minutenlangen „Die Datenbank muss repariert werden“-Meldungen, wenn man den Frevel begangen hat, die Speicherkarte in einer anderen Kamera gehabt zu haben,
  • und, und, und, und…

Das alles drängt natürlich die Frage auf, was zwischen der 850 und der 7er-Serie eigentlich katastrophales im Hause Sony passiert ist.

Das ganze Know-How war schon mal da. Die 850 ist der lebendige Beweis dafür, dass die praktischen Bedürfnisse von Fotografen bei Sony einst sehr ernst genommen wurden.

Wie konnte es passieren, dass all das verloren ging?

Nun ist die Alpha 850 ja noch sehr verwandt mit den Dynax-Kameras von Minolta (deren Kamerasparte Sony sich einverleibt hatte). Ich möchte daher an dieser Stelle die Hypothese** aufstellen, dass man sich der alten Minolta-Leute, sei es nun Management oder Engineering, nach und nach entledigte, weil man es irgendwie ’selbst schaffen wollte‘.

Dass plötzlich statt erfahrener und alteingesessener Ingenieure und Manager ein junges, hippes Team die Leitung übernahm, das alles besser machen und der Welt etwas beweisen wollte.

Und tatsächlich sind die A7-Kameras technisch ganz weit vorn. Wenn es also ausschließlich darum ging, zu beweisen, wer den Längsten hat (bzw. den neuesten und geilsten Sensor verbauen kann), dann hat das alles prima geklappt.

Ansonsten aber nicht. Die Seele, die damals mit Minolta eingekauft wurde, finde ich in der A7 nirgends. Tatsächlich finde ich überhaupt keine Art von Seele darin.

Daher wäre mein dringender Rat an Sony:

  1. Verdonnert die neuen Leute dazu, ein Jahr lang mit ihren eigenen Kameras fotografieren zu müssen. Ohne Gnade.
  2. Währenddessen, holt euch die alten Minolta-Leute zurück. Dann entschuldigt euch artig bei ihnen und erhöht ihr Gehalt. Und zwar ordentlich.
  3. Vertragt euch. Trinkt ein Bier zusammen. Oder von mir aus auch mehrere.
  4. Und dann baut bitte zusammen endlich wieder eine Alpha-Kamera, die es wert ist, diesen alten und stolzen Namen zu tragen.

Ich kauf‘ sie auch, versprochen.


* natürlich ist das alles nur meine Meinung. Ich kenne Leute, die mit der A7 prima glücklich sind und wunderbare Fotos damit machen, und das ist auch vollkommen ok so. Für mich war die Kamera halt nichts, u.a. aus den dargelegten Gründen.

** tatsächlich kenne ich solche Sachen ja auch aus meiner professionellen Laufbahn, sogar von beiden Seiten. Irgendwo neu anzufangen und alles anders und neu und hip machen zu wollen ist mir genau so geläufig wie irgendwo zu kündigen und zuschauen zu müssen, wie die Nachfolger einen ganz enormen Haufen Grütze bauen…