Change Of Plans

Ok, ich feiere morgen also doch (noch?) keinen Abschied von meiner Schilddrüse.

Stattdessen neue Untersuchung. Es gibt da noch ein paar Sachen, die wir ausgelassen haben.

Ach ja, das Leben wird nicht langweilig.

Trotzdem an dieser Stelle danke für eure guten Wünsche…!

0

Blog Out Of Order

Während Buba die zurückkehrenden Kraniche beobachtet, liege ich leider mal wieder auf der Schnauze.

Laut meiner Ärztin habe ich eine ganz besonders leckere Art von Bakterien eingefangen, von denen man richtig lange was hat. Man ist damit zwar nicht eine Woche lang vollständig kaputt (wie man es bei einer „richtigen“ Grippe wäre)… aber dafür ist man wochen- bis monatelang nicht richtig fit und immer mal wieder so richtig fix und alle.

Und nachdem das jetzt schon zwei Monate lang so geht, nun also: Antibiotika schlucken, viel Ruhe und nicht anstrengen.

Also nicht wundern, wenn ich hier etwas weniger schreibe…. ich hole das dann nach, wenn ich irgendwann mal wieder gesund bin.

0

Vintage Lens Love

Eine der schöneren Eigenarten der A7(RII) ist, dass man ohne große Probleme alte Linsen darauf adaptiert bekommt… auch solche, die ein bißchen außergewöhnlich sind.

Obwohl die Gesundheit mir immer noch zu schaffen macht (und ich mich deshalb derzeit wieder nicht über einen Kilometer von der K-Burg weg bewege), musste ich gestern wenigstens mal kurz ein altes Schneider Kreuznach Radionar 45mm/f2.8 ausprobieren… Buba hat sich netterweise als Modell zur Verfügung gestellt.

lens porn, anyone?

Die beiden Bilder von Buba sind unbearbeitet, quasi „ootb“, und obwohl die Ergebnisse natürlich in Sachen Schärfe und Kontrast mit modernen Optiken nicht mithalten können, finde ich sie sehr ansprechend. Ich freue mich schon sehr darauf, mit dem alten Schätzchen etwas mehr anstellen zu können, wenn es mir dann endlich mal wieder dementsprechend geht.

Stattdessen gehe ich jetzt erst mal wieder zum Arzt… :-/

Buba und ihre liebe Kauwurzel…

0

Leinenpflicht und Lärmwürste…

Also eins vorneweg, und es dürfte den meisten Lesern dieses Blogs inzwischen auch schon aufgefallen sein: Ich mag Hunde.

Nicht nur meine Hunde, auch fremde Hunde.

Ich mag ganz viele Hunde, und es gibt bis jetzt auch tatsächlich keine Hunde – vom Rehpinscher bis zum Bullmastiff – mit denen ich überhaupt nicht klar gekommen wäre.

Auch die zwei Boxer und der Rhodesian Ridgeback, die in letzter Zeit immer mal wieder ohne Leine und unvermittelt durchs Unterholz preschen und meinen (angeleinten) Schäferhund-Mix stellen und besteigen/dominieren und endlos unter Stress setzen, würde ich im Prinzip vermutlich auch mögen.

Das sind sicher sehr nette Tiere. Und auch die Besitzer, die dann meistens irgendwo am fernen Horizont erscheinen und sich erfolglos im Rückruf versuchen, sind sicher prinzipiell auch nette Menschen.

Aber es gibt nun mal aus guten Gründen (beispielsweise: Schutz des Wildes) eine Leinenpflicht im Siebengebirge, und ich befolge sie konsequent. Und die andere Seite befolgt sie konsequent nicht, seit Monaten, und das führt immer wieder zu ziemlich großem Missvergnügen auf Candors und meiner Seite.

Und irgendwie ist das auch – so kleinkariert und typisch deutsch es dem Leser auch eventuell erscheinen mag – eines der zentralen Probleme der Menschheit:

Es gibt immer wieder Menschen, die aus irgend einem Grund glauben, die Regeln gelten für alle anderen, nur für sie nicht; ob dies nun allgemeine Regeln des Anstands oder per Gesetz und Vorschrift festgelegte Regeln sind.

Eine sogenannte Lärmwurst; das angesagte Accessoire für den gepflegten asozialen Jugendlichen von heute. Foto: Trougnouf, CC-BY-SA

Irgendjemand raucht immer am Bahnsteig. Irgendjemand fährt immer 60 in der 30er-Zone. Irgendjemand lässt immer seine Hunde rennen. Irgendjemand hört immer an öffentlichen Plätzen auf seiner bis zum Anschlag aufgedrehten Lärmwurst irgendeine nervige Drecksmusik.

Irgendjemand ist immer der Ansicht, er sei wichtiger als jemand anders und dürfe sich deshalb irgendwas rausnehmen.

Und irgendjemand anders ist immer der dumme Arsch bei der Sache, und das bin ganz erstaunlich oft ich.

Weiß nicht.

Irgendwie hab ich das allmählich satt.

0